Die Historie der Steinbeis-Stiftung

Steinbeis ist heute mit seinem Netzwerk weltweit im Wissens- und Technologietransfer aktiv. Den Grundstein dafür legte der Namensgeber Ferdinand von Steinbeis schon im 19. Jahrhundert: Sein Engagement als Wirtschaftsförderer dankten ihm Unternehmer mit einem finanziellen Beitrag, der die Gründung der ersten Steinbeis-Stiftung 1868 zur Förderung der gewerblichen Ausbildung von Jugendlichen möglich machte. Schon seit 1969 ist Steinbeis in Karlsruhe aktiv im Wissens- und Technologietransfer.

 

1971

Neugründung der Steinbeis-Stiftung

Nachdem sich die Stiftung während der Inflation 1923 aufgelöst hatte, erwachte sie 1971 als Stiftung bürgerlichen Rechts zu neuem Leben. Die Stiftung hatte die Förderung der mittelständischen Wirtschaft in Baden-Württemberg zur Aufgabe und nutzte dafür sogenannte Technische Beratungsdienste an baden-württembergischen Fachhochschulen, die Ansprechpartner für kleine und mittelständische Unternehmen waren.

1983

Johann Löhn übernimmt Vorsitz

Der damalige baden-württembergische Ministerpräsident Lothar Späth ernennt Johann Löhn (Jg. 1936) zum ersten Regierungs­beauftragten für Technologietransfer, gleichzeitig übernimmt Löhn den Vorstandsvorsitz der Steinbeis-Stiftung. Die Stiftung wächst schnell, Löhn setzt auf die Gründung von sogenannten Transferzentren zunächst an Fachhochschulen in Baden-Württemberg, die Beratung und konkrete Projektarbeit für Kunden anbieten. Heute gibt es Zentren innerhalb aller Hochschularten und an zahlreichen Forschungseinrichtungen.

1998

Eröffnung der
Steinbeis-Hochschule Berlin

Die Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer wird als operationale Einheit für die stark erweiterten wirtschaftlichen Aktivitäten geschaffen. Ebenfalls 1998 wird die Steinbeis-Hochschule Berlin gegründet, Präsident ist seit der Gründung Johann Löhn.

2004

Löhn übergibt Vorstandsstab

Johann Löhn gab 2004 den Vorstandsvorsitz ab. Der neue, nun vollständig hauptamtliche Vorstand übernahm ebenfalls in Personalunion die Führung der Steinbeis- Stiftung wie auch der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer.

Die 2005 gegründeten Steinbeis Beratungszentren GmbH und Steinbeis Forschungs- und Entwicklungszentren GmbH bündeln die Kompetenzen für Beratung und Coaching sowie markt- und transferorientierte Forschung und Entwicklung.

2008

25 Jahre Erfolg im Technologietransfer

2008 blickte Steinbeis auf die vergangenen 25 Jahre seit der Neustrukturierung der Stiftung durch Johann Löhn zurück. Und auch die SHB hatte die ersten zehn Jahre ihres Bestehens erfolgreich gemeistert.

2011

40 Jahre sind 2011 seit der Neugründung der Steinbeis-Stiftung 1971 vergangen. Der Verbund ist auf mehr als 800 Zentren weltweit angewachsen. An der SHB studieren heute rund 5.000 Berufstätige.

Ausführliche Informationen zur Historie und Entwicklung des Steinbeis-Verbundes finden Sie in der Publikation „Steinbeis 1983–2008" (Steinbeis-Edition, Stuttgart 2008).

Weitere Informationen

Ferdinand von Steinbeis (pdf)

Steinbeis Publikation "Technologie. Transfer. Anwendung."

Steinbeis 1971 - 1991 (pdf)

Steinbeis 1983 - 2008 (pdf)

Zuletzt geändert am 23. May, 2011 von ajr(admin)